Portables Wundtherapie-Gerät

Lesedauer: 3 Min.

Ausgangslage

Für eine neue Gerätefamilie in der Anwendung der Wundtherapie soll eine modulare Microcontroller-Plattform entwickelt werden. Für zukünftige Anwendungen, die noch nicht klar definiert sind, sollen flexibel weitere Funktionsmodule hinzugefügt werden können.

Der Kunde hat bereits einige Ideen, die er mit IMT als Sparring Partner auf ihre Tauglichkeit hin prüfen möchte. Noch unklar ist, ob für die künftigen Aufgabenstellungen und die Connectivity eine Plattform mit Betriebssystem erforderlich ist, oder ob ein kleiner Microcontroller mit wenig Ressourcen ausreicht.

Ziel des Projekts

Hauptziel ist die Definition der passenden Microcontroller-Architektur für ein Touch-GUI und eine Therapiesteuerung sowie das Softwarekonzept. Letzteres besteht aus einem Betriebssystem – respektive Scheduler, Entwicklungstools, Programmiersprache und Software-Bibliotheken.

Technische Umsetzung

Die Ingenieure von IMT erarbeiteten zusammen mit dem Kunden eine passende Systemarchitektur und überzeugen ihn von den Vorteilen des durch IMT entwickelten Dataflow Runtime, das mit wenig Ressourcen auskommt. Diese Lösung bietet eine lange Akku-Laufzeit, weil für das Betriebssystem kein leistungsstarker Microcontroller erforderlich ist. Ausserdem versetzt das System den Prozessor in den Schlafmodus, wenn es nicht gebraucht wird. Die umfangreiche drahtlose Kommunikation für Datenaustausch, Softwareupdate und Service wird mit einem dedizierten Kommunikationscontroller ausgeführt. Mit dieser Lösung ist der sicherheitskritische Therapieprozess zuverlässig entkoppelt und kann von aussen nicht beeinflusst werden.

Ergebnis

Der Kunde entscheidet sich für die Umsetzung nach dem vorgeschlagenen Konzept. In einem nächsten Schritt erstellt IMT die Softwarearchitektur, die für künftige Ausbaustufen ausgelegt ist. Anschliessend arbeitet IMT auch bei der Umsetzung der Hardware-Treiber mit.

«Da wir früh ins Projekt einbezogen wurden, konnten wir die Architektur massgeblich mitgestalten. Dies ermöglichte es uns, zusammen mit dem Kunden eine solide Plattform für das Produkt und zukünftige Produktentwicklungen zu schaffen.»

Marco Wülser, Senior Software Engineer

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